PflegePlus e.K.

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Unser Leitbild PflegePlus

PflegePlus e.K. (eingetragener Kaufmann) ist ein ambulanter Pflegedienst in Freiburg, der Leistungen in den folgenden drei Bereichen anbietet:

  •     Beratung
  •     Pflege und Versorgung
  •     Wundmanagement
  •     Sonstiges

Vorwort

PflegePlus e.K. ist ein privater Träger ambulanter Dienstleistungen, der weder konfessionell noch politisch gebunden ist.

Verpflichtet haben sich die Mitarbeiter einem christlichen Menschenbild, welches alle Kulturen, Nationalitäten und religiösen Ausprägungen absolut respektiert.

Wir gehen von einem ganzheitlichen Menschenbild aus, welches Wohlbefinden in Körper und Geist für das Erreichen einer hohen Lebensqualität bedingt.

Die Leistungsangebote sind daher so ausgerichtet, dass neben der eigentlichen Pflege und Versorgung versucht wird, sowohl die Probleme der Kunden zu lösen, als auch deren kulturelle Bedürfnisse in vielfältiger Weise zu befriedigen.

1. Beratung

Im Bereich der Beratungsleistungen ergeben sich für PflegePlus drei Schwerpunkte:

  • 1. Die Beratung ist rein informeller Natur, Pflege ist aktuell noch keine angezeigt. Der Kunde möchte sich rechtzeitig über die Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Pflegesituationen informieren.
  • 2. Beratung bedingt durch eine vermutlich bald eintretende Pflegesituation. Wichtig sind hierbei Fragen der Einstufungsproblematik, möglicher Aufenthalte und den damit verbundenen Kosten.
  • 3. 1. 2. 3. Akutberatung und Problemlösung: Hier bietet PflegePlus ein echtes „Case Management“, d.h., dass entsprechend der aktuellen Situation eine den Bedürfnissen und Erfordernissen des Betroffenen angepasste Problemlösung gefunden wird.

PflegePlus kann keine Finanz- und Rechtsberatung anbieten. Hierzu können aber kompetente Partner vermittelt werden.

Hinsichtlich der Einrichtung einer Betreuung über das Vormundschaftsgericht sind wir gerne behilflich.

2. Pflege und Versorgung

Das Herzstück eines ambulanten Pflegedienstes stellt selbstverständlich die ambulante Dienstleistung mit grund- und behandlungspflegerischen sowie hauswirtschaftlichen Leistungen dar.

Diese Leistungspalette ist mit den Kranken- und Pflegekassen verbindlich über sogenannte Rahmenverträge festgelegt. Darüber hinausgehende Leistungen sind nach Bedürfnis selbstverständlich abrufbar (z.B. Hausnotruf, Fahrdienste usw.).

2.1 Pflegemodell

Im Rahmen unserer Pflege richten wir uns nach dem Modell nach Monika Krowinkel.

In diesem Modell werden die sogenannten AEDL (Aktivitäten und existenziellen Erfahrungen des täglichen Lebens: Kommunizieren – sich bewegen – vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten – sich pflegen – essen und trinken – Ausscheidung – sich kleiden – ruhen und schlafen – sich beschäftigen – sich als Mann oder Frau fühlen und sich so verhalten – für eine sichere Umgebung sorgen – soziale Bereiche des Lebens sichern – mit existentiellen Erfahrungen des Lebens umgehen), angelehnt an ein Modell nach Nancy Roper, bestimmt.

Es handelt sich hierbei um ein bedürfnisorientiertes Modell.

Das Pflegemodell hat auch Auswirkungen auf die konkrete Pflegeplanung: Angelehnt an die Bedürfnisse des zu pflegenden Menschen, wird aufgrund seiner konkreten Bedürfnisse eine ressourcenorientierte Planung vorgenommen.

Wichtig ist uns dabei, dass der zu pflegende Mensch nicht hinsichtlich möglicher Defizite betrachtet wird, sondern Ressourcen besitzt, die durch die Planung der Pflege und deren konkreter Umsetzung freigesetzt werden.

2.2 Validation

Für uns ist es wichtig, dass jeder Mensch mit seinen Bedürfnissen und Problemen ernst genommen wird und dementsprechend auf ihn eingegangen wird.

Zu diesem Zweck werden Methoden der sogenannten Validation eingesetzt (nach Naomi Feil). Es handelt sich dabei um eine Gesprächs- und Verhaltenstechnik, bei der auch demente Menschen durch positiv formulierte einfache Sätze und Fragen ernst genommen, validiert, werden.

Im Sinne unseres Leitbildes stellt diese Technik eine konsequente Weiterführung des positiven Menschenbildes dar.

2.3 Pflegestandards

Pflegestandards werden von uns entsprechend der vorherrschenden Lehrmeinung angewandt. Dabei ist klar, dass es sich dabei nicht um ein starres Konstrukt an „Pflegerezepten“ handelt, sondern dass diese Standards verbindliche Anhaltspunkte für eine den Bedürfnissen des zu pflegenden Menschen gerecht werdende Pflege darstellen, die dann entsprechend gezielt zu verändern sind.

2.4 Pflegeprozess

Pflege ist keine stationäre Angelegenheit und muss deswegen permanent verändert und angepasst werden.

Pflege stellt damit einen (bildlich) kreisförmigen Prozess dar, der sich folgendermaßen abbildet:

Anamnese – Planung – Durchführung – Ergebnisüberprüfung – Neuplanung – usw.

Aufgrund der Anamnese werden die relevanten Probleme formuliert, die im Rahmen der Planung mit entsprechenden Zielen sowie konkreten Maßnahmen und Hilfsmitteln zur Erreichung dieser Ziele fixiert werden.

Die Durchführung durch ein qualifiziertes Mitarbeiterteam führt zu entsprechenden Ergebnissen, die ausgewertet werden und aufgrund derer der neue Zyklus initiiert wird.

Wichtig dabei ist, dass zum Mitarbeiterteam in diesem Fall alle involvierten Personen, also auch Ärzte, Krankengymnasten, betreuende Personen usw. in die Planung miteinbezogen werden, um stets einen vollständigen Überblick über die Situation des zu pflegenden Menschen zu gewährleisten.

3. Wundmanagement

Die Forschung hat gerade im Bereich chronischer Wunden in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht, was zum einen die Beurteilung einer Wunde als auch die einzusetzenden Materialien anbelangt.

Es ist heute mit einer fachlich und materiell ausreichenden Versorgung möglich, entsprechende Compliance des/der Betroffenen vorausgesetzt, auch langwierige und komplizierte Wunden zu bessern und sogar zu heilen.

Wichtig hierbei ist eine ständige Fortbildung des Wundmanagers, da sich die Forschung hier weiter dramatisch entwickelt.

Im Falle von Liegegeschwüren, sogenannten Dekubitalulcera, gelten vielfach die gleichen Anforderungen wie an eine chronische Wunde, was die eigentliche Versorgung anbelangt.

Es gelten aber hier noch wichtige weiterführende Punkte: Entlastung des betroffenen Bereichs, Einsatz von entsprechenden Hilfsmitteln hierzu, Ernährung und psychosoziale Komponenten und noch vieles mehr. Die richtige Beurteilung der zugrunde liegenden Probleme ist Bestandteil des Wundmanagements.

Eine ganz neue Dimension hat die Wundversorgung durch die Einführung sogenannter fallbezogener Pauschalen (Diagnosis Related Groups = DRG´s) in den Klinken erfahren: Die Verweildauern von Patienten sind mittlerweile stark verkürzt worden, so dass oft eine professionelle Nachsorge zu Hause weiter erfolgen muss.

Es gelten hier die gleichen Anforderungen wie oben angeführt.

PflegePlus bietet über ein eigenes professionelles Wundmanagement dieses Know-How über unseren Wundmanager an.

Wichtig für die Betroffenen ist hierbei, dass der jeweilige Haus- oder hinzugezogene Facharzt jederzeit die fachliche Aufsicht und Verantwortung behält, wir also nie ohne sein „okay“ an Wunden irgendetwas tun.

4. Sonstiges

Auch außerhalb der täglichen Pflege stehen wir unseren Kunden gerne für Gespräche zur Verfügung. Daneben sind wir selbstverständlich auch in jeglichen Ämterangelegenheiten behilflich, wenn wir nicht sogar die Arbeit abnehmen können.

Wichtig hierbei ist uns, dass der/die Betroffene gerade in den Bereichen Vorsorge und Patientenverfügungen auf unsere Erfahrungen zurückgreifen kann. Es muss aber beachtet werden, dass es sich hierbei nie um eine juristische Beratung handeln kann und wird.

PflegePlus e.K.
Ihr ambulanter Pflegedienst

Michael Discher
Geschäftsinhaber